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SEO, GEO & Tools · 7 Min. Lesezeit

Gratis GEO- & SEO-Check: Findet Google Sie — und ChatGPT auch?

Die meisten KMU wissen nicht, wie sichtbar ihre Website ist. Und fast niemand weiss, dass es inzwischen zwei getrennte Sichtbarkeiten gibt: eine bei Google — und eine in den Antworten von ChatGPT, Perplexity und Copilot. Unser kostenloser Check misst beide.

Die Frage, die kaum jemand beantworten kann

Ich stelle sie in fast jedem Erstgespräch: „Wie sichtbar ist Ihre Website eigentlich?" Die ehrlichste Antwort, die ich regelmässig höre, lautet: „Keine Ahnung. Der Webmensch von damals hat mal was gemacht." Das ist keine Nachlässigkeit, sondern völlig nachvollziehbar — Sichtbarkeit ist unsichtbar. Man merkt sie nur an Anfragen, die kommen. Oder eben nicht kommen.

Seit 2026 ist die Frage sogar doppelt geworden. Neben der klassischen Google-Suche gibt es einen zweiten Kanal, über den Ihre Kundschaft nach Anbietern sucht: den Chatbot. Laut einer Comparis-Erhebung vom März 2026 nutzten 76,1 Prozent der erwachsenen Schweizer Bevölkerung KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity — 2024 waren es erst 49,7 Prozent. Und über 40 Prozent der Nutzenden geben an, damit klassische Suchabfragen zumindest teilweise zu ersetzen.

Deshalb misst unser Tool zwei Werte statt einem.

Kostenlos · ohne RegistrierungGEO- und SEO-Check starten

URL eingeben, optional Keyword und Region wählen — Sie erhalten einen Kurzbericht zu GEO, SEO, Technik, Content und Performance. Maximal zwei Checks pro Tag.

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Warum zwei Scores — und nicht einer?

Weil ein gutes Google-Ranking kein KI-Zitat garantiert. Das ist der wichtigste Satz in diesem Artikel, und er überrascht die meisten. Man würde annehmen: Wer bei Google vorne steht, wird auch von ChatGPT genannt. Die Daten sagen etwas anderes. Branchenauswertungen aus dem Jahr 2026 zeigen, dass die Überschneidung zwischen den Top-Google-Ergebnissen und den von KI-Systemen zitierten Quellen von rund 70 Prozent auf unter 20 Prozent gefallen ist.

Der Grund liegt in der Technik. Google bewertet Seiten und sortiert sie in einer Liste. KI-Systeme zerlegen Ihre Frage in mehrere Teilfragen, holen sich dazu einzelne Textpassagen aus verschiedenen Quellen und bauen daraus eine Antwort. Bewertet wird also nicht Ihre Website, sondern einzelne Absätze daraus. Ein präziser Abschnitt einer kleinen Website kann dabei eine lange Seite eines grossen Portals schlagen — wenn er die Teilfrage besser trifft.

Kurz gesagt:
Der SEO-Score beantwortet: Findet Google meine Website überhaupt und traut ihr etwas zu?
Der GEO-Score beantwortet: Kann eine KI aus meinen Texten eine zitierfähige Antwort bauen?
Das sind zwei verschiedene Fragen — und sie fallen häufig unterschiedlich aus.

Was der Check konkret prüft

Das Tool crawlt bis zu fünf Seiten Ihrer Website — idealerweise geben Sie die Startseite an — und wertet fünf Bereiche aus. Optional können Sie ein Keyword und die Region (Schweiz, Deutschland, Österreich) angeben, damit die Einordnung zum richtigen Markt passt.

1. SEO-Signale — Auffindbarkeit bei Google

Titel und Meta-Angaben, Überschriftenstruktur, interne Verlinkung, Indexierbarkeit, Crawling-Status sowie Backlink- und Google-Business-Daten. Kurz: Kann Google Ihre Seite erfassen, einordnen und traut es ihr Autorität zu?

2. GEO-Signale — Verwertbarkeit für KI-Assistenten

Ob Antworten früh im Text stehen, ob Abschnitte auch ohne Kontext verständlich sind, ob strukturierte Daten im ausgelieferten HTML vorhanden sind, ob Aktualitätssignale gesetzt sind und ob konkrete Fakten statt Werbefloskeln vorkommen. Das ist der Teil, den klassische SEO-Tools bis heute nicht prüfen.

3. Technik

Erreichbarkeit, Weiterleitungen, robots.txt, Sitemap, HTTPS, mobile Darstellung und die Frage, ob Inhalte bereits im gelieferten HTML stehen oder erst per JavaScript nachgeladen werden. Letzteres ist eine der häufigsten stillen Ursachen für schlechte KI-Sichtbarkeit.

4. Inhalte

Textmenge, thematische Klarheit, Struktur und ob überhaupt konkrete Angaben vorhanden sind — Preise, Leistungen, Orte, Zeiträume. Seiten, die alles „auf Anfrage" halten, schneiden hier regelmässig schlecht ab.

5. Performance

Core Web Vitals über Lighthouse: Ladezeit des grössten Elements, Reaktionszeit auf Eingaben und visuelle Stabilität. Performance ist Ranking-Faktor und Konversionsfaktor zugleich — und wird über Mobilgeräte oft dramatisch unterschätzt.

So lesen Sie Ihr Ergebnis richtig

Der häufigste Fehler nach einem Check ist, auf die einzelne schlechteste Zahl zu starren. Wichtiger ist die Kombination aus SEO- und GEO-Score — sie sagt Ihnen, welche Art von Arbeit ansteht. Diese vier Fälle decken fast alles ab:

Entscheidungshilfe: Kombination aus SEO- und GEO-Score, Bedeutung und empfohlener nächster Schritt
ErgebnisWas es bedeutetNächster Schritt
SEO hoch · GEO hochSolide Basis in beiden Welten.Halten statt umbauen: Inhalte aktuell halten, Erwähnungen ausserhalb der eigenen Website aufbauen.
SEO hoch · GEO tiefTechnisch auffindbar, aber inhaltlich nicht zitierbar. Der häufigste Befund.Texte umbauen: Antwort in den ersten Satz, konkrete Zahlen ergänzen, strukturierte Daten setzen.
SEO tief · GEO hochGute Inhalte, schwaches Fundament — oft junge Domains ohne Autorität.Technik und Indexierung zuerst: Ladezeit, interne Verlinkung, Bing-Anmeldung, Autorität aufbauen.
SEO tief · GEO tiefGrundlegende Baustellen — meist alte Baukasten- oder unbetreute Websites.Ehrlich rechnen: Ab einem gewissen Punkt ist ein Neubau günstiger als das Nachrüsten.

Am häufigsten sehen wir Fall zwei: gepflegte Website, saubere Technik, ordentliche Google-Präsenz — und ein GEO-Score, der deutlich abfällt. Das ist keine schlechte Nachricht. Es ist der Fall, der sich mit dem geringsten Aufwand verbessern lässt, weil das Fundament bereits steht und nur die Texte umgebaut werden müssen.

Fünf Dinge, die Sie direkt nach dem Check erledigen können

Unabhängig vom Ergebnis: Diese fünf Punkte kosten wenig Zeit, brauchen keine Agentur und wirken auf beide Scores.

01

Die Antwort nach oben holen

Beantworten Sie auf jeder Kernseite die eigentliche Frage in den ersten zwei bis drei Sätzen. Nicht die Firmengeschichte, nicht „Herzlich willkommen" — die Antwort. Alles Weitere kommt danach. KI-Systeme greifen bevorzugt auf frühe, klare Passagen zu.

02

Zahlen statt Adjektive

„Faire Preise" ist wertlos, „ab CHF 650" ist zitierbar. Dasselbe gilt für Lieferzeiten, Erfahrungsjahre und Leistungsumfänge. In der GEO-Studie von Princeton und IIT Delhi (KDD 2024) war das Ergänzen konkreter Statistiken mit rund +41 Prozent die wirksamste einzelne Massnahme für die Zitierwahrscheinlichkeit.

03

Bei Bing anmelden

Microsoft Copilot und Teile der ChatGPT-Websuche greifen auf den Bing-Index zu. Viele Schweizer KMU-Websites sind bei Google sauber erfasst, in den Bing Webmaster Tools aber nie angemeldet worden. Aufwand: rund zehn Minuten.

04

Angaben überall identisch machen

Firmenname, Adresse und Beschreibung müssen auf der Website, im Google Business Profile, auf local.ch und im Handelsregister exakt übereinstimmen. Abweichungen verwässern Ihre Entität — KI-Systeme können Sie dann schlechter eindeutig zuordnen.

05

Den Bericht aufbewahren

Speichern Sie den Ergebnislink. Ohne Ausgangswert lässt sich später nicht beurteilen, ob eine Massnahme gewirkt hat. Wiederholen Sie den Check nach etwa drei Monaten und nach grösseren Website-Änderungen.

Was der Check nicht kann

Damit keine falschen Erwartungen entstehen — hier die ehrlichen Grenzen:

  • Er prüft maximal fünf Seiten, nicht Ihre gesamte Website.
  • Er ersetzt keine Keyword- und Wettbewerbsanalyse für Ihren konkreten Markt.
  • Er misst nicht, ob ChatGPT Sie heute tatsächlich nennt — das erfordert eine Messung über ein festes Prompt-Set.
  • Er bewertet keine inhaltliche Qualität im fachlichen Sinn, sondern die strukturelle Verwertbarkeit.
  • Er liefert eine Momentaufnahme, keinen Verlauf.

Für all das gibt es das GEO-Audit mit Baseline-Messung (ab CHF 890) und das technische SEO-Audit (ab CHF 850). Der Gratis-Check ist der ehrliche erste Schritt davor — er sagt Ihnen, ob sich der zweite überhaupt lohnt.

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Kostenlos, ohne Registrierung, Ergebnis als teilbarer Link. Sie sehen Ihren SEO-Score, Ihren GEO-Score und den Gesamt-Sichtbarkeitswert.

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Häufige Fragen zum GEO- und SEO-Check

Ist der GEO- und SEO-Check wirklich kostenlos?+

Ja. Der Check ist kostenlos und ohne Registrierung nutzbar. Sie geben Ihre Website-URL und eine E-Mail-Adresse an, über die Sie den Ergebnislink erhalten. Optional können Sie ein Keyword und die Region (Schweiz, Deutschland, Österreich) angeben. Pro Tag sind maximal zwei Checks möglich, damit das Tool für alle nutzbar bleibt.

Was genau prüft das Tool?+

Das Tool crawlt bis zu fünf Seiten Ihrer Website und bewertet fünf Bereiche: SEO-Signale (Auffindbarkeit bei Google), GEO-Signale (Verwertbarkeit für KI-Assistenten), Technik, Inhalte und Performance. Dazu kommen Crawling- und Indexierungsstatus, Core Web Vitals über Lighthouse sowie Backlink- und Google-Business-Daten. Ergebnis ist ein deutschsprachiger Kurzbericht mit Punktwerten und einem Gesamt-Sichtbarkeitsscore.

Warum gibt es zwei getrennte Scores für SEO und GEO?+

Weil es zwei getrennte Sichtbarkeiten sind. Eine Website kann bei Google gut ranken und in KI-Antworten trotzdem nie vorkommen — und umgekehrt. Branchenauswertungen aus dem Jahr 2026 zeigen, dass die Überschneidung zwischen Google-Top-Ergebnissen und den von KI-Systemen zitierten Quellen von rund 70 Prozent auf unter 20 Prozent gefallen ist. Ein einzelner Sichtbarkeitswert würde diese Lücke verdecken.

Ersetzt der Check ein professionelles SEO-Audit?+

Nein, und das behauptet er auch nicht. Der Check ist ein Kurzcheck über maximal fünf Seiten und liefert Orientierung: Wo stehen Sie ungefähr, und welche Baustellen sind die grössten? Ein vollständiges Audit prüft die gesamte Website, analysiert Wettbewerber, Keyword-Potenziale und Logfiles und liefert einen priorisierten Massnahmenplan. Bei uns beginnt das bei CHF 850 für ein technisches SEO-Audit und CHF 890 für ein GEO-Audit mit Baseline-Messung.

Mein SEO-Score ist gut, mein GEO-Score schlecht. Was heisst das?+

Ihre Website ist technisch auffindbar, aber inhaltlich schlecht zitierbar. Typische Ursachen: Die Antwort auf die eigentliche Frage steht erst weit unten im Text, es fehlen konkrete Zahlen und Preise, Abschnitte sind ohne Kontext nicht verständlich, oder es gibt keine strukturierten Daten im ausgelieferten HTML. Das ist der häufigste Befund bei gepflegten KMU-Websites — und gleichzeitig der Fall, der sich am schnellsten verbessern lässt.

Wie oft sollte ich den Check wiederholen?+

Sinnvoll ist ein Rhythmus von etwa alle drei Monate sowie jeweils nach grösseren Änderungen an der Website. Wichtig ist, dass Sie den ersten Bericht aufbewahren: Der Ausgangswert ist Ihre Vergleichsbasis. Ohne diese Baseline lässt sich später nicht sagen, ob eine Massnahme etwas gebracht hat.

Fazit

Sichtbarkeit lässt sich nicht am Bauchgefühl ablesen, und seit KI-Assistenten ein relevanter Suchkanal geworden sind, reicht ein einzelner Wert nicht mehr aus. Der Gratis-Check gibt Ihnen in wenigen Minuten zwei Zahlen und eine Richtung — mehr will er nicht sein, und weniger sollte er nicht sein. Was Sie danach damit machen, entscheiden Sie in Ruhe.

Wenn Sie das Ergebnis gemeinsam anschauen möchten: Schicken Sie mir Ihren Ergebnislink über das Kontaktformular. Eine erste Einordnung kostet nichts.

Quellen: Comparis, Medienmitteilung vom 2. April 2026 (Befragung von 1 035 Personen, März 2026) für die Schweizer Nutzungszahlen. Aggarwal et al., «GEO: Generative Engine Optimization», Princeton University und IIT Delhi, KDD 2024, für die Wirkung einzelner Optimierungstaktiken. Angaben zur Überschneidung von Google-Ergebnissen und KI-Quellen stammen aus Branchenauswertungen spezialisierter Monitoring-Anbieter (2026) und sind als Grössenordnung zu lesen. Preis- und Erfahrungsangaben basieren auf internen Projektdaten von Webdesign-AI, Greifensee ZH (Stand Juli 2026).